Dienstag, 19. Januar 2010 06:20
Großer Erfolg für Bamberger Kurzfilmtage!
Mit einem neuen Besucherrekord ging Bayerns ältestes Kurzfilmfestival zu Ende. Etwa 4000 Zuschauer besuchten die zahlreichen Festivalveranstaltungen und vergaben zum Schluss den Publikumspreis des Filmfestes, den „Bamberger Reiter“.
Die mit Blattgold verzierte Schokoladenfigur ging an den Kurzspielfilm „Edgar“ vom Regisseur Fabian Busch, vielen bisher vor allem als Darsteller bekannt aus Filmen wie „Liegen Lernen“ oder „23“.

Mit „Edgar“ gelingt ihm eine originelle Parabel über Arbeitslosigkeit Einsamkeit und Kriminalität im Alter. Die mit Felicitas Kleiner, Christian Dorsch und Tyron Montgomery prominent besetzte Jury der Bamberger Medienzentrale zeichnete „Edgar“ ebenfalls mit dem ersten Platz aus. Das Preisgeld beläuft sich insgesamt auf 1500 Euro und wird gestiftet von der Sparkasse, der Stadt und der Medienzentrale Bamberg.
Den Preis der Jugendjury erhielt Rick Ostermanns Werk „Still“. Der Streifen erzählt in eindringlichen Bildern die Situation von Kindern, die sich im Krieg auf einem Bauernhof vor Soldaten verstecken.
Die Besucher des Festivals konnten in einer Preview einen ersten Blick auf Michael Drehers Kinodebüt „Die zwei Leben des Daniel Shore“ werfen. Dreher entwickelt in seinem Erstling in bester Polanski Manier eine skurrile Geschichte rund um seinen Hauptdarsteller Nikolai Kinski. Die Zuschauer ließen sich vom Sog der ungewöhnlichen und manchmal kafkaesken Handlung in ihren Bann ziehen. Kinostart ist am 11. Februar.
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