Montag, 12. Oktober 2009 09:29
Am ersten Spieltag der 1. Bundesliga Süd im Unterwasser-Rugby gelang dem Team des TC Bamberg ein hervorragender Start in die neue Saison 2009/10. Im ersten Spiel gegen Freiburg konnten die Bamberger zeigen, dass sie während der Sommerpause nichts verlernt haben und ihren Spielstil durch umfangreiches Training sogar noch verbessern konnten. In einem Spiel, das klar von Bamberg dominiert wurde, lautete der Endstand 13:0.
Gegen den drittplatzierten der Deutschen Meisterschaft 2009, den TSV Malsch, brachte Lukas Tadda die Franken schon nach zwei Minuten in Führung. Nach einem Halbzeitstand von 3:0 konnte Sebastian Lange für Bamberg noch ein weiteres Tor in der zweiten Hälfte erzielen, was einen Endstand von 4:0 bedeutete. Im letzten Spiel des Tauchclubs gegen den STC München half Bamberg seine ausgefeilte Taktik. Im Vorjahr musste Bamberg noch einen Punkt an München abgeben. Die aggressive Spielweise der Münchner konnte Bamberg jedoch nicht aus dem Konzept bringen. So gewann Bamberg dieses Jahr zweistellig mit 10:0.
Die UWR-Mannschaft des Tauchclub Bamberg befindet sich unter der Leitung des Trainers und Spielers Lukas Tadda gerade in der Vorbereitung zum Champions Cup 2009 in Berlin. Bei diesem Turnier dürfen nur die Landesmeister des Weltverbandes CMAS antreten. Im letzten Jahr konnte Bamberg, als deutscher Vertreter, sich den Vize-Titel unter 14 Nationen sichern. Am 27.-29. November 09 trifft Bamberg, als Deutscher Meister 2009, wieder auf die besten Mannschaften der Welt, z.B. Kolumbien, Schweden, Norwegen, Spanien, Dänemark, Schweiz, Österreich, Italien, Ungarn oder auch der Türkei.
In diesem Jahr war eine gute Vorbereitung auf internationale Turniere durch die Buchung von Trainingszeiten in den Hallenbädern Forchheim und Kirchehrenbach, die übrigens von den Spielern selbst bezahlt werden, noch möglich. Da jedoch im nächsten Frühjahr das bisherige Hallenbad in Forchheim geschlossen wird, bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft neue passende Hallenbäder zu Trainingszwecken anmieten kann, um ihr hohes Spielniveau halten und Nachwuchsarbeit durchführen zu können, damit Bamberg auch in den nächsten Jahren noch ein Begriff für hohes Spielniveau in der internationalen Unterwasser-Rugby Szene ist.
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