Gedenkstätte für NSU-Opfer
Panorama
22.02.2012 18:52
Hinterbliebene der Nazi-Toten wollen ein Mahnmal – in München oder in Nürnberg?
NÜRNBERG „Irgendwann will ich abschließen und endlich wieder ruhig schlafen können.“ Was am 9. September 2000 passiert ist, hat Semiya Simsek bis heute nicht verarbeitet. Ihr Vater fiel den grausamen Nazi-Killern zum Opfer, vor elf Jahren wurde er in seinem Lieferwagen in Nürnberg-Langwasser überrascht, mit acht Schüssen hingerichtet. Seine Familie hat bis heute stark mit dem Verlust zu kämpfen. Seit sie weiß, dass Rechtsextreme ihren Vater auf dem Gewissen haben, ist Semiyas Trauer noch größer geworden. „Trotzdem habe ich die Hoffnung, dass jetzt endlich alles hundertprozentig aufgeklärt wird“, so die 25-Jährige im Interview mit SAT1.Wie Semiya Simsek leiden auch andere Angehörige der Nazi-Toten noch Jahre... (Beitrag gekürzt)
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